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D-Baden-Baden

ARD Hitparade fiel Krieg in Afghanistan zum Opfer

Vergeblich schauten am Montag, den 8. Oktober 2001 um 20.15 Uhr die Freunde der volkstümlichen Musik buchstäblich in die Röhre. Aufgrund der Kriegsgeschehnisse in Afganistan wurde die Hitparade mit Andy Borg kurzfristig aus dem Programm genommen. Das kann man ja noch aufgrund der aktuellen Lage verstehen. Doch was sich dann die Verantwortlichen einfallen ließen, ist schon Unverständlich. Die Sendung wurde in den Studios von Baden-Baden nur augezeichnet und soll am 20. Oktober ausgetrahlt werden. Um einen Sieger zu Bestimmen wurden einfach 100 Wahlgeräte ausgegeben und so kam es wie es kommen mußte. Die etablierten Gruppen, Trenkwalder, Bergfeuer und Die Schäfer bleiben so auf der Strecke. Sieger wurde mit unglaublichen 30 Stimmen oder später bei der Ausstrahlung mit 30% (klingt und sieht einfach besser aus), die unbekannten Interpreten “Vater” Frank Petersen mit seiner jungen “Tochter” Romana, gefolgt vom Schwarzwälder Rainer Kirsten, der diesmal Heimvorteil hatte  und Kinderstar Jantje Smit. Diesmal haben also etwa  100 Leute die Hitparade bestimmt, die mehr oder weniger aus der näheren Umgebung von Baden-Baden kamen. Und wie alt die einzelnen Besucher waren, das braucht man eigentlich nicht erwähnen, denn  nur so kann man sich diese, für viele unverständlichen Platzierungen erklären. Wir vom Bergfeuer Fanclub Südbaden mußten uns mit der Generalprobe begnügen und konnten so leider nicht auf den Ausgang dieser Hitparade einwirken. Im Foyer vom SWR konnten wir allerdings die Hitparade am Bildschirm mitverfolgen und im weiten Rund schon großes Erstaunen über den Ausgang der Hitparade.