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Ideales Bergwetter begleitete uns über das Wochenende vom 9. und 10. August 2003 bei unserer Tour auf den 2965 meter hohen Schesaplana. Bereits am frühen Samstag
machten wir uns, Charly, Willi, Bruno, Dieter und Toni, auf den Weg in Richtung Brand in
Vorarlberg. Die von Touristen viel besuchte Douglashütte am Lüner See ließen wir ganz schnell hinter uns und bereits nach einer Stunde erreichten wir das erste Etappenziel, die Totalphütte. Nach einem reichhaltigen Mittagsessen
starteten wir frohgelaunt und immer steil Bergauf dem 2965 meter hohen Schesaplana entgegen. Und dieses Ziel hatten wird dann auch gegen 16.50 Uhr erreicht. Ein herrlicher Rundblick bei tiefblauen Himmel auf die
Österreichischen und Schweizer Berge war dann auch der Lohn für diese Strapazen bei immerhin rund 30 Grad im Schatten. Nach einem Gipfelschnaps und einem Schluck Rotwein verließen wir nach einer genußvollen
1 Stunde wieder den Schesaplana Gipfel und steuerten oberhalb des Schesaplanagletschers unser Übernachtungsziel, die Mannheimer Hütte an. Was folgte, war ein gemütlicher Abend mit einem eindrucksvollen Sonnenuntergang und auch der Mond ließ sich neben dem Schesaplanagipfel blicken. Der Abend verann wie im Fluge und pünktlich gegen 22.00 Uhr läutete Hüttenwirt Reinhard die Nachtruhe ein, die auch von den anwesenden Gästen strikt eingehalten wurde. Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen stand uns dann mit dem Abstieg über den Leibersteig ein anspruchsvoller Abstieg bevor, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderte. Zwei Stunden dauerte die Tour von der Mannheimer- zur Obere Zalim Hütte und so gegen 11.00 Uhr genossen wir in vollen Zügen unser erstes Radler, das wir uns auch redlich verdient hatten. Bevor wir gegen 15.00 Uhr das Bergdorf Brand erreichten, unterwegs noch eine kleine Stärkung auf der etwas abseits gelegenen Brüggle Alm, die immer unser Ziel ist, wenn wir in dieser Gegend Wanderungen unternehmen. Der Abschluss fand dann noch bei meinen Bekannten Andrea & Edi im Hotel Jägerheim statt, wobei wir von der Sonnenterrasse noch einmal unseren erstiegenen Berg „Schesaplana“ in voller Größe bewundern konnten, ehe wir endgültig die Heimreise nach Südbaden antraten. Fazit: Es war wieder ein schönes Wochenende, auch wenn der Schweiß ab und zu in Strömen floß.
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